Grażyna Zawada
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Die Notbeleuchtung ist ein wichtiger Bestandteil von Gebäudesicherheitssystemen, wie in der EN IEC 60598-2-22:2022-11 definiert. Ihre Hauptaufgabe ist es, bei Stromausfällen für ausreichend Licht zu sorgen und eine sichere Evakuierung zu ermöglichen. In risikoreichen Industriegebieten unterstützt die Notbeleuchtung auch die Aufrechterhaltung des Betriebs bei Stromausfällen.

Notbeleuchtungssysteme lassen sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen: eigenständige Leuchten mit Einzelbatterien und Systeme, die von einer Zentralbatterie betrieben werden. OptiLine-Leuchten zum Beispiel sind mit einer internen Batterie ausgestattet und funktionieren als Einzelleuchten. In ausgedehnten industriellen Umgebungen können Leuchten mit Zentralbatteriesystemen jedoch eine höhere Effizienz und Zuverlässigkeit bieten, wie wir im Folgenden im Hinblick auf die Vorteile und Kosten untersuchen.

Zentrales batteriebetriebenes Notbeleuchtungssystem: Was sind die Vorteile?

Zentralbatteriesysteme bieten langlebigere Stromversorgungslösungen. Unter temperaturkontrollierten Bedingungen kann eine Zentralbatterie gemäß den EUROBAT-Richtlinien bis zu 10 Jahre halten, verglichen mit maximal vier Jahren für Batterien in Einzelleuchten. Im Gegensatz zu verteilten Einheiten, die Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, herrschen in zentralen Systemen konstante Bedingungen, die die Langlebigkeit der Batterien unterstützen.

Rationalisierte Wartung und Überwachung
Zentrale Batteriesysteme vereinfachen die Wartung, indem sie die Fernüberwachung und automatische Prüfung von einem einzigen Standort aus ermöglichen, wie in der EN IEC 60598-2-22:2022-11 gefordert. Diese Einrichtung reduziert menschliche Fehler und ermöglicht eine effizientere Berichterstattung, was in großen Industrieanlagen entscheidend ist.

Automatisierte Prüfung und Berichterstattung
Mit einer Zentralbatterie können die Leuchten regelmäßig automatisiert nach der Norm EN IEC 60598-2-22:2022-11 geprüft werden, wodurch manuelle Kontrollen überflüssig werden und die Zuverlässigkeit des Systems erhöht wird.

Kosten-Nutzen-Analyse von Zentralbatteriesystemen für Notleuchten

Die Installation eines Zentralbatteriesystems kann mit hohen Anschaffungskosten verbunden sein. Diese Kosten umfassen nicht nur die Anschaffung der Zentralbatterie, sondern auch die spezielle Infrastruktur wie Verkabelung und technische Schränke (manchmal feuerfest, siehe nächster Abschnitt). Für kleinere Standorte, an denen die Anzahl der Leuchten begrenzt ist, können Einzelbatteriesysteme eine kostengünstigere Lösung sein.

Laut Vorschrift müssen Zentralbatteriesysteme ausfallsicher sein. Ihre Abhängigkeit von einer einzigen Stromquelle birgt jedoch ein Risiko, wenn die Zentralbatterie oder die Hauptverkabelung ausfällt. Um dieses Risiko zu minimieren, müssen die Anlagen oft feuerfeste Schränke und Notstromquellen installieren, was die Komplexität und die Kosten erhöht. Bei Anlagen mit umfangreicher Infrastruktur können die spezielle Verkabelung und das Systemdesign zusätzliche technische und finanzielle Herausforderungen darstellen.

Langfristige Kosteneffizienz eines zentralen Notbeleuchtungsbatteriesystems

Über einen Zeitraum von 10-15 Jahren erweisen sich zentrale Batteriesysteme für größere Anlagen oft als kostengünstiger. Durch den geringeren Wartungsaufwand, die längere Lebensdauer der Batterien und die automatische Prüfung sind Zentralbatteriesysteme ideal für große Industrieanlagen, in denen eine manuelle Überwachung zu zeit- und kostenaufwändig wäre. In Anlagen mit Hunderten von Leuchten, wie z. B. in der chemischen Industrie, ist die manuelle Prüfung nicht nur ineffizient, sondern auch unpraktisch.

Darüber hinaus bieten Zentralbatteriesysteme, die der Norm EN 50171:2022-10 entsprechen, eine zuverlässige und langlebige Notstromquelle, die für die Aufrechterhaltung der Sicherheit in Hochrisikogebieten unerlässlich ist. Das ist wichtig, weil die Stabilität der Stromversorgung in industriellen Umgebungen, wo Unterbrechungen kritische Produktionsprozesse zum Stillstand bringen können, von größter Bedeutung ist.

Das richtige Notbeleuchtungssystem: ein Gleichgewicht aus Kosten, Kontrolle und Zuverlässigkeit

Die Entscheidung, welches Notlichtversorgungssystem gewählt wird, hängt in erster Linie von der Größe der Anlage, den Besonderheiten der Einrichtung und den betrieblichen Anforderungen ab. In kleineren Anlagen können Leuchten mit eingebauten Batterien kostengünstiger sein, erfordern aber häufige Inspektionen und sind empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen. In größeren Anlagen, wie z. B. in chemischen Industrieanlagen, bieten Systeme mit einer zentralen Notlichtbatterie eine bessere Kontrolle, eine automatische Prüfung und eine längere Batterielebensdauer, was sich langfristig in niedrigeren Betriebskosten für den Bauherrn niederschlägt.